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Fond. Gottfried
Matthaes
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Afrikanische Kunst aus Bronze, Stein und Keramik |
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Das
Museo d’Arte e Scienza behandelt die Echtheit afrikanischer
Kunstobjekte |
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Teil I – Afrikanische
Bronzeobjekte
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Wichtig! Die einzige wissenschaftliche Methode für den Beweis, dass ein antikes Bronzeobjekt keine rezente Kopie oder Fälschung ist, besteht in der Analyse der Patina. |
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Die Herstellung von Bronzeobjekten erfordert, im Gegensatz zu Holzobjekten, die Verwendung eines teuren Materiales und große spezifische Kenntnisse für die Produktion. Sie sind selten und dem europäischen Kunstempfinden näher. Der Anteil an Fälschungen und Kopien beträgt jedoch bei großen, dekorativen und nicht massiven Objekten über 80%. |
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Es gibt keine wissenschaftliche Methode zur absoluten Altersbestimmung der Metalle, also auch nicht für afrikanische Bronzen. Gute wissenschaftliche Laboratorien mit spezifischen Erfahrungen können jedoch einzelne Anzeichen erkennen, die auf Echtheit hinweisen. Einen gültigen Beweis für die Aussage, dass ein Bronzeobjekt echt im Sinne von antik ist, liefert mit hoher Sicherheit die chemische Analyse der Patina. Das heißt, der Korrosionsschicht, die sich auf der ganzen Oberfläche des Objektes gebildet hat. Dafür genügen heute wenige Milligramm von abgeschabter Patina. Die spektroskopische Analyse und erfahrenes Personal unterscheiden mit hoher Sicherheit eine echte Patina, die aus Korrosionsproduktion der Bronzelegierung zusammengesetzt ist, von einer falschen Patina aus Farben, Erden und Kunststoffen. Ausführliche Beschreibung auf folgenden Seiten. |
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Die Herstellungstechnik |
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Bronze ist eine Legierung des Elementes Kupfer, wobei diesem andere
Metalle zur Erniedrigung des Schmelzpunktes oder zur Verbesserung
mechanischer und optischer Eigenschaften beigemischt werden. Der relativ
tiefe Schmelzpunkt brachte es mit sich, dass Bronze zu den ältesten von
der Menschheit angewendeten Metalllegierungen gehört. Die wertvollsten
afrikanischen Kunstobjekte bestehen aus diesem Material. |
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Ife Maske |
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Benin Kopf Kopie |
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← Innenseite → |
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Die chemische Analyse der Legierung |
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Die chemische Analyse bei Bronzen hilft wenig bei Zweifeln an der Echtheit. In den letzten Jahrzehnten sind von Forschungsinstituten Tausende von chemischen Untersuchungen alter und antiker Bronzen durchgeführt worden, so dass man heute über Statistiken verfügt, die typische Zusammensetzungen von Legierungen für spezifische Perioden liefern. Ein guter Kopierer kennt jedoch diese Daten, so dass sie keinen Beweis darstellen. |
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Die Patina antiker afrikanischer Bronzen |
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Die
Legierung Bronze besteht zum größten Teil aus Kupfer, welches das
unstabilste Element dieser Mischung ist. Feuchtigkeit und elektrischen
Felder, die überall in der Erde und der Luft gegenwärtig sind,
veranlassen das Kupfer, an die Oberfläche zu wandern und dort zu
oxydieren. Es entsteht das ziegelrote Kuprit, eines der wichtigsten
Merkmale für die Echtheitsbestimmung. Im Kontakt mit den Säuren und
anderen aggressiven Komponenten des Erdbodens und der Luft, verformt
sich das Kuprit zu Metallsalzen, die beim Lufttrocknen farbige Kristalle
bilden.
Auf Objekten, die nur der Luft ausgesetzt waren, erzeugt die
Luftverschmutzung eine feinkörnige und einheitlich grüne Patina aus Karbonaten
und Sulfaten. Alle Kristalle erzeugen im Spektroskop spezifische
Kurven, die klar unterscheidbar sind. |
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Karbonate |
Sulfate |
Fälschung |
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Auf der Korrosionspatina kann sich mit der Zeit eine Schicht aus organischem und anorganischem Material bilden, die in den meisten Fällen als eine „Opferpatina“ während des Kultes entstand. (Foto 1). Auch hier gibt die spektroskopische Analyse Auskunft über „echt“ oder „falsch“. |
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Foto 1 Foto 2 |
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Die oben aufgeführten und nicht kopierbaren Eigenschaften der Patina erlauben somit, mit einfachen wissenschaftlichen Proben, authentische antike Bronzeobjekte von Fälschungen zu unterscheiden. Für eine erste Probe genügt es, wenige Milligramm einer vorhandenen Patina abzuschaben und diese einem wissenschaftlichen Labor zu übergeben, welches solide Kenntnisse auf diesem Gebiete erworben hat (Für die Tätigkeit des Museumlabors für Sammler, Museen u.s.w. siehe www.africanartauthenticity.com). Eine Spezialität des Mailänder Labors sind große Ife und Beninbronzen. |
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Optische Beurteilung der Patina |
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Außenseite |
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Foto 1 – Ife
Maske
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foto 1 |
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Foto 2 – Ife Kopf
Die Objekte 1 und 2 sind Eigentum der Sammlung G. Matthaes (Museum) |
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foto 2 |
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Foto 3 – Teil einer
Benin-Platte
Die Korrosion ist
vereinbar mit einem Alter von
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foto 3 |
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Foto 4 – |
Foto 5 - |
Foto 6 - |
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Eine Ermittlung des Alters
durch den Vergleich der Tiefe der Korrosion ist nicht für alle
Kulturen geeignet. Er ist nicht anwendbar, wenn die Bronzen
im Erdboden vergraben waren und mit Mineralien verschiedenster Art
Kontakt hatten. |
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Wie
erwähnt, produziert jeder Oxydierungsprozess auf antiken Bronzen
zuerst das ziegelrote Kupferoxyd, das unter jeder Art einer
ausgeprägten Patina vorhanden und erkennbar sein muss. |
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Wissenschaftliche Datierungsmethoden |
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Für
das Material „Bronze“ existiert keine physikalische Messmethode. Die
Elemente, aus welchen sich Bronze zusammensetzt, haben das Alter der
Erde. Das Blei, welches zumindest in Spuren in der Bronze
vorkommen kann, besitzt radioaktive Isotopen. Die äußerst lange
Zerfallszeit dieser Isotope ergibt jedoch keine messbaren Resultate. |
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Stilistische Merkmale |
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Jede Kultur und jede Stilrichtung schreibt einem Kunstobjekt präzise und
unverkennbare Formen, Proportionen und andere Charakteristiken vor, so
dass eine Kenntnis des Stiles eine erste Einschätzung des ungefähren
Herstellungsdatums ermöglicht. |
HandarbeitWichtig und bezeichnend für das Alter ist auch die Unterscheidung zwischen Handarbeit und der Serienfertigung. Der afrikanische Bronzegießer hatte Zeit für die liebevolle Ausführung von Einzelheiten. Dieses gilt besonders für den Gesichtsausdruck und für dekorative Ornamente. |
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IFE und BENIN Bronzen
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Besonders wertvoll und geschätzt sind die großvolumigen Bronzeköpfe und
Tafeln. Der Ife-Stil wird um 1500 vom Benin-Stil abgelöst. Es wird
angenommen, dass als authentisch betrachtbare Objekte bis zur
Eroberung des Königreiches durch die Briten (1898)
produziert wurden. Der kunsthistorische Wert ist selbstverständlich
höher für ein Objekt des 15. und 17. Jahrhunderts als eines vom Anfang
des 19. Jahrhunderts. Das Mailänder Laboratorium betrachtet Köpfen und
Tafeln, die nach dem Ende des 19. Jahrhunderts produziert wurden als Kopien und Objekte, die
falsche Alterserscheinungen aufweisen, als Fälschungen. |
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Alle abgebildeten Objekte in dieser Webseite |
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Teil II – Afrikanische Kunstobjekte aus Stein |
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Steine
entstanden vor langer Zeit während des Abkühlens der Oberfläche unserer
Erde und durch Ablagerungen der Flüsse und Meere. Ihr Alter ist somit
geologisch. Der Versuch einer Altersbestimmung eines antiken Objektes
durch Messung des Steinalters wird deshalb sinnlos. |
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Es wurden Figuren gefunden, die
über 500, |
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Vergrößerung 10x |
Vergrößerung 30x |
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Steine, die in heißen, trockenen Gegenden altern, verlieren ihren Gehalt an gebundenem Wasser und zerbröckeln. |
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Die Patina von antiken Steinobjekten |
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Alterserscheinungen der Oberfläche durch Witterungseinflüsse oder durch
eine spezifische Benutzung und Abnutzung hängen von den Eigenschaften
der Steinart ab. Sie erzeugen aber Merkmale, die mit dem Auge, einem
Mikroskop oder einer chemisch- physikalischen Messung in den meisten
Fällen klare und beweiskräftige Aussagen ermöglichen, um authentische
alte Objekte von neuen Objekten und Fälschungen zu unterscheiden. |
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| Wurzelreste unter dem Arm der abgebildeten Figur | |
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Versteinerte Flechten auf der abgebildeten Figur |
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Die oben illustrierten Merkmale werden oft so kopiert, dass sie das Auge täuschen können. Die optische Vergrößerung entlarvt die Fälschung und bietet ein sicheres Zeichen für die Echtheit. |
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Seifenstein |
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Steine dieser Art sind kristallin, kalkartig und werden mehr als alle
anderen von Umwelteinflüssen und Gebrauch korrodiert. Bei Objekten,
welche Kalk enthalten, entwickelt sich eine ganz besondere Patina an den
Stellen, wo diese mit der Hand berührt werden. |
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Die Fette und Säuren der Hand dringen in die Gesteinsporen ein und verursachen eine Art von Verseifung. Diese Verseifung gibt derartigen Steinen eine halbdurchsichtige weiche und warme Tönung, die sich von der matten, opaken Oberfläche der nicht von Hand berührten Zonen oder Bruchstellen stark unterscheidet. Unter der Lupe wird eine Oberfläche sichtbar, die zwar kristallinischer Art, aber trotzdem scheinend glatt ist: die Folge einer intensiven Berührung mit den Händen, die die Kristalle umorientiert und alle in eine Richtung setzt, so dass ein sehr schöner Spiegeleffekt entsteht. |
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Steinfiguren, die die Felder schützten |
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Die
bekanntesten afrikanischen Steinfiguren kommen aus den Gebieten der
Kissi, Mende und Sherbro. Es sind kleine hockende Figuren, von denen
angenommen wird, dass sie sehr alt sind. Sie tragen oft den Namen
“Pompta” und “Nomoli” und wurden meistens in der Erde
landwirtschaftlich genutzter Zonen gefunden. Viele tragen noch die
Spuren von Erde und Wurzeln, andere werden auf den Altären der Familien
aufbewahrt und geben wenige Anhaltspunkte für die Echtheit bis auf die
Patina, die durch die Pflege ihrer Besitzer entstand. Der lokalen
Tradition zufolge war das Hüten und Beschützen der Felder ihre Aufgabe.
Bei einer schlechten Ernte kam es vor, dass die Kultfigur zur “Strafe”
beschädigt wurde. Wie bei vielen anderen Glaubensarten, wendet sich der
Besitzer nicht direkt an die Hauptfigur. Beschädigung erlitten die Nasen
und Augen der Nebenfiguren. |
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Alle Steinfiguren Afrikas standen im Regen. Das Abwaschen eines Teiles der Oberfläche kann also diesen Kunstwerken keinen Schaden zufügen. Zur Fälschungserkennung ist ein nasser Lappen dagegen sehr auskunftsreich. |
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Teil III – Afrikanische Keramikobjekte
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Jede Kollektion, die die künstlerische Entwicklung eines Volkes im Laufe
seiner Geschichte zum Gegenstand hat, wird nicht auf Skulpturen aus
Terrakotta verzichten können. Unsere Kenntnisse der afrikanischen
Keramik gehen auf eine Jahrtausende zurückliegende Zeit zurück. Zur Zeit
der Römer (1.-5. n.C. Jahrhundert) war Nordafrika der größte Keramiklieferant
des Mittelmeerbeckens. Die territoriale Ausdehnung des afrikanischen
Kontinents ist riesig, und erst in jüngster Zeit wurde mit
Ausgrabungsarbeiten begonnen. Unsere Kenntnisse der afrikanischen
Keramik sind folglich nur lückenhaft, und auch heute noch verbirgt der
Boden Afrikas große Kunstschätze. Einige Kulturen und Stile konnten
bereits identifiziert werden, wie beispielsweise die NOK-Keramiken oder
die Figuren des inneren Niger-Deltas. |
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Die Nok Keramik
(etwa 500 v. Ch. bis 200 n. Ch.) |
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Die Nok Keramik ist einer der ältesten, der am meisten gesuchten, teuersten und,
deshalb, auch am meisten gefälschten Stiltyp von Schwarzafrika. Die
ersten Nok Köpfe wurden am Anfang des 20. Jahrhunderts in Nord Nigeria
entdeckt. Sie wurden in trockenen Schächten von Minen gefunden und
zeigen deshalb meistens nur geringe Spuren auf, die durch den Kontakt
mit der Erde entstanden. Die Echtheitserkennung beruht nicht so sehr auf
wissenschaftlichen Analysen, sondern auf einer langen und intensiven
Erfahrung in der Echtheitsbeurteilung dieser Kunstart.
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Als Beispiel sei hier nur eine Oberfläche des Kopfes illustriert. Den gedämpften Farben und abgerundeten Konturen eines echten Kopfes stehen die krassen Farben und scharfen Kanten einer Fälschung gegenüber. Verkrustungen sind nur mit dem Mikroskop zu erkennen.
← Authentisch |
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← Nicht authentisch |
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Die Keramik des inneren Deltas des Nigerflusses |
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1- | 1a- | |
![]() 3- |
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| 2- 2a- | |||
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Am gleichen Fluss werden zahlreiche zylindrische Figuren gefunden, deren verschiedenartige Stile vorläufig nach den jeweiligen Fundorten wie Bambara, Bamako oder Bakoni benannt wurden. Man nimmt an, dass diese Figuren zwischen dem 8. und dem 16. Jahrhundert entstanden sind.(3a und 3b) |
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| 3a- 3b- |
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![]() 4- |
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Die Terrakotta-Köpfe der Volksstämme Ghanas |
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Der meistens freundliche Gesichtsausdruck macht diese Köpfe bei Sammlern
besonders beliebt. Man nimmt an, dass diese Köpfe aus Keramik zwischen
dem 17. und dem 19. Jahrhundert angefertigt wurden. Die Vielfalt der
Gesichtsform und deren Ausdruck ist groß. |
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Nur wenige wissen es! Im Teil des Museums welcher Leonardo gewidmet ist, befindet sich noch heute der geheime Gang des 15. Jahrhunderts, der zum Schloss (Castello Sforzesco) führt. |
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